Rob studierte Live-Performance, Rock, Pop, Jazz, Funk, Blues und Soul am Musicians Institute (jetzt "ICMP - Institut für zeitgenössische Musik") in London. In 1995 erhielt er ein höheres Diplom für Popmusik-Performance (Higher Diploma in Popular Music Performance) [entspricht das Niveau von 2 GCE 'A' levels]. Seit 1996 tritt er professionell in den verschiedensten Stilrichtungen auf.

Im Jahre 1996 hatte Limehouse Lizzy gerade den Gründungsmitglied Alun Owen verloren.
Die Suche nach einem neuen Gitarristen begann und Rob stand ganz oben auf einer Liste von 128 Kandidaten.

Die Notwendigkeit der band, auf das nächste Level aufzusteigen, führte dazu, dass Rob Anfang 1996 der Band beitrat.

Obwohl Limehouse Lizzy zu dieser Zeit 150-200 Gigs pro Jahr spielte, tourten sie selten außerhalb des Vereinigten Königreichs, wo die Band ihre stärkste Kult-Anhängerschaft hatte. Als einer der wenigen Ausnahmen erwies sich das Jahr 1997, als die Band zu den prestigeträchtigen Feierlichkeiten zum St. Patrick's Day am 16./17. März nach New York eingeladen wurden, gefolgt von mehreren wichtigen Festivalauftritten und als Headliner der beiden Thin Lizzy Conventions (Vibe for Philo) in Dublin und London.

Zu diesem Zeitpunkt glaubte Rob, dass die Band ihren Höhepunkt erreicht hatte, ausverkaufte Shows mit kritischem Beifall, voller Energie und Optimismus. Die Band hielt mit Shows, die sich hauptsächlich auf Clubs (@2500 Zuschauer) beschränkten, das hohe Tourtempo aufrecht, obwohl Tourpläne manchmal mit Theatershows, Fernseh- und Radioauftritten sowie Festivalauftritten ergänzt wurden.

Der straffer Zeitplan und die Anzahl der Auftritte pro Jahr waren bis 1998 sicherlich nicht gesunken, und alles begann, die Band ein bisschen in Mitleidenschaft zu ziehen. Leider schien ihnen in dieser Phase der Bandkarriere keine größeren Chancen mehr zu finden.

Rob gibt seine Sichtweise auf diese dunkle Phase in der Geschichte der Gruppe wieder: "Die Leute in der Band fühlten sich sicher. Wir haben uns auf andere Dinge als die Musik konzentriert. Alle hielten alles für selbstverständlich, dass die Auftritte einfach immer da sein würden. Ich erinnere mich, dass gegen Ende einer Tour unsere Präzession nachließ. Wir haben drei Gigs hintereinander gespielt, die für die Band miserabel waren (obwohl sie für das Publikum sehr gut klangen)."

Schlechter Management und unzuträgliche Entscheidungen ließen Rob keine andere Wahl als die Gruppe in 1998 zu verlassen, die sich bis heute erfolgreich fortsetzt. Am Ende seiner Zeit bei Limehouse Lizzy entschied sich Rob für eine Auszeit und begann als IT-Sicherheitsberater (Ethical Hacker) zu arbeiten. Für seiner Fans, die wussten, dass Rob jahrelang mit Computern rumgespielt hatte, war dies keine völlige Überraschung. Rob kam während seiner Arbeit als Ethical Hacker zu neuen Schlussfolgerungen: "Ich empfehle es allen, wenn sie es sich leisten können, ihre gesamte Denkweise über ihre Karriere im Leben zu ändern und zu sehen, was sie daran wirklich mögen und was nicht."

2008 zog es Rob in die Österreichischen Alpen, wo er bis heute lebt.